Wärmeschutz im Gebäudebestand

Energetischer Modernisierung der Gebäudehülle (z.B. Dämmung von Wänden und Dächer oder Austausch der Fenster)

Förderart:
Investitionszuschuss
Förderumfang:
max. 10 % der Gesamtkosten der baulichen Maßnahmen
Bereitgestellt durch:
Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Geltungsbereich:
Hamburg
Stand:
Sonntag, 30. April 2017
Übersicht

Die Freie und Hansestadt Hamburg unterstützt die energetische Modernisierung von Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern mit bis zu zwei vermieteten Wohneinheiten mit Baujahr bis einschließlich 1994 (Datum des Bauantrags).

Was wird gefördert?

Die Modernisierung einzelner Bauteile (Bauteilverfahren) oder umfassende Modernisierungen (Bilanzverfahren) und die Verwendung Nachhaltiger Dämmstoffe sowie begleitende qualitätssicherne Maßnahmen wie Baubegleitung, hydraulischer Abgleich und Luftdichtheitsmessung. Welche Maßnahmen sich für Ihr Vorhaben lohnen, können Sie mit Hilfe eines Hamburger Energiepasses bestimmen lassen.

Tipp

Eine Förderung ist nur bei Ausführung durch Fachbetriebe möglich.

Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?

Grundeigentümer oder sonstige dinglich Verfügungsberechtigte (z. B. Erbbauberechtigte) von Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften, Reihenhäusern, kleinen Mehrfamilienhäusern (bis zu 2 vermieteten Wohneinheiten) sowie Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG).

Konditionen

Die Höhe der Förderung beträgt maximal 10 % der Gesamtkosten der baulichen Maßnahmen. Die Bagatellgrenze liegt bei 500 Euro. Die Summe der bewilligten Zuschüsse an einen Antragsteller je Kalenderjahr darf maximal 100.000 Euro betragen.

Der Umfang der Förderung richtet sich im Bilanzverfahren nach den durchgeführten Maßnahmen und der Energieeinsparung und im Bauteilverfahren nach den Quadratmetern zusätzlich gedämmter Fläche.

Die Höhe der Förderung qualitätssichernder Maßnahmen beträgt
  • für die Baubegleitung durch einen Sachverständigen 50 % des Honorars, höchstens jedoch 1.500 Euro für die erste Wohneinheit (für jede weitere Wohneinheit erhöht sich der Höchstbetrag um 100 Euro),
  • für einen KfW-Sachverständigen bei Wohnungseigentümergemeinschaften 50 % des Honorars, höchstens jedoch 1.000 Euro, 
  • für einen hydraulischen Abgleich 40 % des Aufwands, höchstens jedoch 500 Euro für die erste Wohneinheit (für jede weitere Wohneinheit erhöht sich der Höchstbetrag um 50 Euro),
  • für eine Luftdichtheitsmessung 40 % des Honorars, höchstens jedoch 250 Euro für die erste Wohneinheit (für jede weitere Wohneinheit erhöht sich der Höchstbetrag um 50 Euro).
  • Nachhaltige Dämmstoffe werden mit 10 Euro je Bauteilfläche gefördert.
Kombination mit anderen Fördermitteln

Eine Kombination/Kumulierung der Förderung von baulichen Maßnahmen an der Gebäudehülle mit anderen staatlichen Förderprogrammen – beispielsweise von der KfW – ist im Allgemeinen möglich, sofern dort nicht andere Regelungen vorgesehen sind.

Vollständige Informationen
  • Die Erstellung eines Hamburger Energiepasses wird gemäß der Förderrichtlinie „Hamburger Energiepass“ gefördert.
  • Wohnungseigentümergemeinschaften sind nur gemeinschaftlich antragsberechtigt. Der Antrag ist von einem Bevollmächtigten zu unterzeichnen.
  • Der Förderantrag muss vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Ein Vorhaben gilt als begonnen, sobald für die zur Förderung beantragten Maßnahme entsprechende Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen werden.
  • Ab einer Förderhöhe von insgesamt 5.000 Euro für die erste Wohneinheit sind eine Baubegleitung sowie ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage verpflichtend. Der Betrag erhöht sich für jede weitere Wohneinheit um 200 Euro.
Beratung

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der IFB Hamburg oder bei Herrn Frese.

Tel.: 24846- 470 - 56 470
Mail: energie@ifbhh.de

Besondere Hinweise

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme zu richten an die:

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg)
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Tel. (0 40) 2 48 46-0
Fax (0 40) 2 48 46-4 32
E-Mail: info@ifbhh.de
Internet: http://www.ifbhh.de

Unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale.

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Neben der Beschreibung des Fördermittels finden Sie eine dazu passende Checkliste sowie weitere nützliche Informationen.