Wohnraumförderung – Energetische Modernisierung von Mietwohnungen

energetische Modernisierung von Mietwohnungen

Förderart:
Kredit
Förderumfang:
bis zu 65 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten
Bereitgestellt durch:
Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
Geltungsbereich:
Niedersachsen
Stand:
Sonntag, 30. April 2017
Übersicht

Das Land Niedersachsen fördert die energetische Modernisierung von Mietwohnungen für Haushalte, die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können und auf Unterstützung angewiesen sind.

Unterstützt werden Investitionen zur CO2-Minderung und Energieeinsparung sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien, wie
  • die nachträgliche Wärmedämmung der Gebäudewände, des Daches und der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume
  • die Fenster- und Außentürerneuerung
  • die Erneuerung der Heiztechnik auf Basis fossiler Brennstoffe sowie
  • Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Förderfähig im Zusammenhang mit der Durchführung der energetischen Modernisierung sind auch weitere Modernisierungsmaßnahmen wie die Verbesserung

  • des Zuschnitts der Wohnung und der Funktionsabläufe innerhalb der Wohnung
  • der Beheizung, Belichtung und Belüftung
  • des Schallschutzes
  • der Energieversorgung, der Wasserversorgung und Entwässerung
  • der Sicherung vor Diebstahl und Gewalt.
Tipp

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2019.

Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?

Investoren, die ältere Mietwohnungen (Fertigstellung bis zum 01.01.1995) energetisch modernisieren wollen.

Konditionen

Die Förderung erfolgt in Form eines Darlehens.

Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 65 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten und darf die Kosten eines vergleichbaren Neubaus nicht überschreiten.
Kombination mit anderen Fördermitteln

Der Abschluss der energetischen Maßnahme(n) wird durch eine Bestätigung des Energieberaters (Architekt oder Ingenieur) nachgewiesen. Falls KfW-Mittel zur Mitfinanzierung in Anspruch genommen werden, reicht eine Kopie der Bescheinigung, die von der KfW verlangt wird.

Vollständige Informationen

Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind einzuhalten.

Es sollen Eigenleistungen in Höhe von 25 %, mindestens jedoch 15 % der Gesamtkosten erbracht werden.
Die geförderten Wohnungen dürfen nur an Haushalte neu vermietet werden, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenzen gemäß § 3 Abs. 2 NWoFG bzw. § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO- NWoFG nicht übersteigen. Die Wohnungen können zum Zeitpunkt der Förderung vermietet sein. Bestehende
Mietverhältnisse bleiben unberührt.
Beratung

Weitere Informationen erhalten Sie bei der NBank.

Tipp

Beachten Sie die Angaben zur zulässigen Miete.

Besondere Hinweise

Anträge sind vor Maßnahmenbeginn bei der zuständigen Wohnraumförderstelle bei der Gemeinde-, Stadt-, Kreisverwaltung zu stellen. Die Anschriften können im Internet abgerufen werden.

Weitere Informationen erteilt auch die
Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) 
Günther-Wagner-Allee 12–16 
30177 Hannover 
Tel. (05 11) 3 00 31-3 13 
Fax (05 11) 3 00 31-1 13 13 
E-Mail: wohnraum@nbank.de 
Internet: http://www.nbank.de

Unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale.

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Neben der Beschreibung des Fördermittels finden Sie eine dazu passende Checkliste sowie weitere nützliche Informationen.