Wohnraumförderung - Energetische Modernisierung von Wohneigentum

energetische Modernisierung von Wohneigentum

Förderart:
Kredit
Förderumfang:
zwischen 25.000 und 45.000 Euro
Bereitgestellt durch:
Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
Geltungsbereich:
Niedersachsen
Stand:
Sonntag, 30. April 2017
Übersicht

Das Land Niedersachsen fördert die energetische Modernisierung von Wohneigentum, das bis zum 1. Januar 1995 fertiggestellt wurde. Dazu zählen Investitionen zur CO 2-Minderung und Energieeinsparung sowie zur Nutzung erneuerbarer Energien, wie

  • die nachträgliche Wärmedämmung der Gebäudeaußenwände, des Daches und der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume,
  • die Fenster- und Außentürerneuerung,
  • die Erneuerung der Heiztechnik auf Basis fossiler Brennstoffe sowie
  • Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Förderfähig im Zusammenhang mit der Durchführung der energetischen Modernisierung sind weitere Modernisierungsmaßnahmen wie die Verbesserung

  • des Zuschnitts der Wohnung und der Funktionsabläufe innerhalb der Wohnung
  • der Beheizung, Belichtung und Belüftung
  • des Schallschutzes
  • der sanitären Einrichtungen
  • der Energieversorgung, der Wasserversorgung und Entwässerung
  • der Sicherung vor Diebstahl und Gewalt.
Das Förderprogramm im Detail
Wer erhält die Förderung?

Hauseigentümer, die ein älteres selbstgenutztes Wohngebäude (Fertigstellung bis zum 01.01.1995) energetisch modernisieren wollen.

Konditionen

Die Förderung erfolgt in Form eines Darlehens.

Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 60 % der Gesamtkosten. Diese müssen zwischen 10.000 und 75.000 Euro liegen. In Ausnahmefällen kann ein Darlehen in Höhe von 85 % der Gesamtkosten gewährt werden, wenn das Darlehen den Betrag von 25.000 Euro nicht übersteigt.
Modernisierungsmaßnahmen mit Kosten von weniger als 10.000 Euro werden nicht gefördert.
Kombination mit anderen Fördermitteln

Der Abschluss der energetischen Maßnahme(n) ist durch eine Bestätigung des Energieberaters (Architekt oder Ingenieur) nachzuweisen. Falls KfW-Mittel zur Mitfinanzierung in Anspruch genommen werden, reicht eine Kopie der Bescheinigung, die von der KfW verlangt wird.

Vollständige Informationen
  • Das Gesamteinkommen darf die vorgegebenen Einkommensgrenzen nicht übersteigen.
  • Es sollen Eigenleistungen in Höhe von mindestens 15% der Gesamtkosten erbracht werden.
  • Die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) sind einzuhalten.
Beratung

Weitere Informationen erhalten Sie bei der NBank.

Tipp

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2019.

Besondere Hinweise

Anträge sind vor Baubeginn der Bauarbeiten bzw. vor Abschluss eines Kaufvertrages bei der zuständigen Wohnraumförderstelle bei der Gemeinde-, Stadt-, Kreisverwaltung zu stellen.

Die Anschriften können im Internet abgerufen werden.

Weitere Informationen erteilt auch die
Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) 
Günther-Wagner-Allee 12–16 
30177 Hannover 
Tel. (05 11) 3 00 31-3 13 
Fax (05 11) 3 00 31-1 13 13 
E-Mail: wohnraum@nbank.de 
Internet: http://www.nbank.de

Unabhängige Energieberatung der Verbraucherzentrale.

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Neben der Beschreibung des Fördermittels finden Sie eine dazu passende Checkliste sowie weitere nützliche Informationen.