Ihre Checkliste zu Baukosten und Finanzierungsgrundlagen ist online!

Donnerstag, 13. Juni 2019

Welche Kosten entstehen beim Hausbau?
Nichts ist schlimmer, als wenn beim Bauen das Geld knapp wird. So legen Sie die richtigen Finanzierungsgrundlagen.

Das Grundstück – Was sein Erwerb kostet
Ist der angebotene Kaufpreis angemessen? Eine Orientierung bietet der Bodenrichtwert. Er kann bei den zuständigen Gutachterausschüssen erfragt werden – oft geht das auch online. In vielen Regionen sind Grundstücke inzwischen knapp. Preiserwartungen der Verkäufer und der veröffentlichte Bodenrichtwert liegen oft auseinander. Fragen Sie Ihre finanzierende Bank, welchen Grundstückswert sie zu finanzieren bereit ist. Liegt der niedriger als der Kaufpreis, hat das höhere Eigenkapitalanforderungen zur Folge.

Neben dem Grundstückspreis schlagen Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten sowie gegebenenfalls Maklerprovision zu Buche. Vor Ihrer Kaufentscheidung sollten Sie sich zudem folgende Fragen beantworten.

Ist das Grundstück baureif?
Beziehen Sie eventuell erforderliche Maßnahmen, z.B. die Beseitigung alter Bausubstanz oder das Fällen von Bäumen, in die Vertragsverhandlungen über den Kaufpreis mit ein. Entsprechender Aufwand muss bei den Gesamtkosten berücksichtigt werden. Er gehört – wie auch die Erwerbsnebenkosten – zu den nicht finanzierbaren Kosten, muss also durch Eigenkapital gedeckt sein.

Wie ist der Baugrund beschaffen?
Mit einem Baugrundgutachten können Sie einschätzen, ob die Gründungsmaßnahmen für Ihr Haus ohne zusätzlichen Aufwand möglich sind. Ein evtl. notwendiger Bodenaustausch oder die Abdichtung des Kellers gegen Grund- bzw. Schichtenwasser gehen ins Geld und können den Finanzierungsrahmen sprengen. Geben Sie das Gutachten rechtzeitig in Auftrag!

Das Bauvorhaben – Angebote kritisch prüfen und vergleichen
Holen Sie mehrere Angebote ein. Betrachten Sie Preisangebot, Vertragsbedingungen sowie Bau- und Leistungsbeschreibung stets als Einheit. Gehen Sie für die Kostenkalkulation stets vom Aufwand für das schlüsselfertige Haus aus. Das sollten Sie für Ihren Angebotscheck beachten:

Sind alle gewünschten Leistungen im Angebot enthalten? Komplettanbieter sind bei Verbraucherbauverträgen verpflichtet, vor Vertragsabschluss eine Bau- und Leistungsbeschreibung auszuhändigen. Dafür gelten gesetzliche Mindeststandards. Auf Vollständigkeit und Konkretheit kommt es an. Prüfen Sie zum Beispiel, ob in der Bau- und Leistungsbeschreibung die erforderlichen Architekten- und Ingenieurleistungen einschließlich der Statik, die Erstellung des kompletten Bauantrages und der Ausführungsplanung sowie die Bauleitung im Leistungsumfang enthalten und genau definiert sind.

Lesen Sie hier den kompletten Ratgeber Baukosten und Finanzierungsgrundlagen.



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